In Partnerschaft mit Amazon.de

Belletristik




Nagib Machfus: Die Midaq-Gasse

Kairo wie es einmal war und wie es heute ist-die Geschichte einer Gasse und ihrer Einwohner spiegelt die Geschichte Kairos und Ägyptens wieder. Wer das wirkliche Alltagsleben in Kairo,eine der faszinierendsten Städte der Welt,kennenlernen möchte,sollte dieses Buch unbedingt lesen.Auch wer nach Kairo reist sollte dieses Buch lesen.Ich habe es nach meiner Reise gelesen, und es hat mich für einige Stunden wieder nach Kairo zurückversetzt...

John Updike: Die Rabbit-Romane

"Hasenherz" war mein erster Updike-und ich habe seitdem nicht mehr aufgehört damit...Updike ist immer eine sehr subjektive Angelegenheit - es gibt nicht viel Action in seinen Büchern.Man hat aber immer das Gefühl mittendrin im Geschehen zu sein-und das Geschehen ist meist amerikanisches Alltagsleben... mit allen Höhen und Tiefen und Facetten.
Die Rabbit-Romane begleiten Harry "Rabbit" Angstrom über sein ganzes Leben hinweg.Die Figur hat sich mir zumindest derartig eingeprägt, dass ich mich immer wieder dabei ertappe in jedem Amerikaner den ich kennelerne (und seit ich "Hasenherz" Anfang der 90er gelesen habe waren das nun in der Tat nicht Wenige...) nach Spuren oder Anzeichen von Rabbit zu suchen...und meist werde ich fündig.

John Irving: Das Hotel New Hampshire

Mit John Irving ist das ähnlich wie mit John Updike... entweder man findet Ihn Klasse oder mag seine Bücher nicht unbedingt.Die Themenvielfalt seiner Bücher ist schon bekannt, und sein feinsinniger Humor ist bemerkenswert und einer der Gründe,weswegen ihn seine Fan-Gemeinde liebt.Aber anders als bei John Updike sind seine Romanfiguren nicht eben der Alltags-Typ.Man kann sich kaum vorstellen,dies wäre der nette Nachbar von nebenan.Sie sind oft skurill, meist etwas durchgeknallt.Eben anders.Dies war mein erstes Buch von John Irving - und es ging mir ähnlich wie mit Updike-ich konnte nicht mehr aufhören...



Balthazar
ISBN 3499222612

Mountolive
ISBN 3499107375
Clea
ISBN 3499107465

Lawrence Durrell - Das Alexandria-Quartett

Lawrence Durrell kannte ich bisher nur aus den Büchern von Anais Nin und Henry Miller... dann habe ich eigentlich eher zufällig das erste Buch des Alexandria-Quartetts gelesen, "Justine" - und war sofort begeistert, bin es immer noch nachdem ich alle 4 Bücher fast in einem Atemzug gelesen habe.
Die Handlung spielt in Alexandria, vor und während des Zweiten Weltkrieges. Ein armer irischer Lehrer, ein britischer Diplomat, ein französischer Botschaftsmitarbeiter, eine englische Malerin, ein jüdischer Arzt - und viele andere eindrucksvoll gezeichneten Gestalten der Levante, Ägypter, Kopten, Juden - dies ist die Welt dieser Bücher. Ein Balzac der Levante - großartig, hinreißend... Eine exotische Gesellschaft die es heute nicht mehr gibt, das ewig große Spiel der Liebe mit all ihren Facetten und Verwicklungen... fast schon ein bisschen wie "Rashomon"... nichts ist wie es zu sein scheint, jede der Hauptgestalten erzählt eine immer neue, subjektive Version derselben Geschichte... die Darsteller treffen sich immer wieder wo man es nie erwarten würde, alles ist in Wandlung und Verwandlung.
Liebesroman, Gesellschaftsroman... Abenteuer, Philosophie, Orient... ein bisschen Kriminalroman auch noch... einfach nur großartig!

 

Richard Wagner - Miss Bukarest

Richard Wagner kommt aus dem Banat, Rumänien - wie ich auch. Obwohl auch Deutscher, ist er allerdings aus politischen Gründen hierher gekommen. Ich bin als Aussiedler gekommen. Dies trennt uns. Aber dies ist das erste Buch über die Problematik des Aussiedlertums, des Lebens in einer neuen Welt, des Sich-Findens, das mich überzeugt hat. Das etwas ANDERE Buch. Natürlich nicht perfekt - aber wohltuend anders. So kann es auch sein. Ich muß zugeben, nicht unbedingt ein großer Fan von Richard Wagner zu sein - dessen Werke ich schon seit langem kenne, als er noch als nur lokal bekannter Schriftsteller in der Lokalpresse veröffentlichte. Anders war er schon damals... Ich habe auch schon einige Bücher der Gruppe, zu der er g
ehörte, gelesen. Dies ist eines der Besseren...


John Irving - Witwe für ein Jahr

Wieder so ein Buch, daß ich nicht aus der Hand legen konnte. Wie oft bei Irving, fragt man sich danach, was war das eigentlich? Krimi, Liebe, Entwicklungsroman, schwere Kost, leichte Kost - oder doch mal wieder ein Mix aus all diesem - also mal wider ein typischer Irving. Liest es einfach selbst...

Vladimir Nabokov - Ada oder Das Verlangen

Ein Liebesroman, Science-Fiction, Fantasy, Melodram, Komödie - ja, was ist es nun? Ein bisschen von Allem - aber auf jeden Fall ein großartiges Buch. Die meisten Leser kennen Nabokov ja als Autor von "Lolita" - aber dies hier ist um Klassen besser. Kurz zur Story: Ivan "Van" Veen und seine Halbschwester Ada verlieben sich als Kinder miteinander und beginnen schon im zarten Alter von 12 bzw. 14 Jahren eine heißblütige und leidenschaftliche Affäre, die sich mit Unterbrechungen bis an ihr Lebensende fortsetzt. Lolita läßt grüßen? - ein wenig schon, aber darum geht es gar nicht. Denn diese Geschichte spielt auf Demonia, einer Parallellwelt von unserer Terra, wo dies eigentlich kein Problem ist. Das Alter wohlgemerkt - die doch ziemlich inzestuöse Beziehung aber sehr. Alles ist dort anders - die USA und die Sowjetunion gibt es als solche nicht, sondern sie sind zusammen ein großer Staat. Paris heißt Lute - aber es ist doch Paris wie wir es kennen. Der Roman ist voller versteckter Pointen, die zu finden es erforderlich machen, sehr aufmerksam zu lesen. Die von "Lolita" her noch wohlbekannte unterschwellige Erotik ist hier schon etwas deutlicher, steigert sich aber kontinuierlich. Kostprobe - "Allein mit dir auf einem verlassenem Schiff mit mindestens zehn Tage bis zu meiner nächsten Periode." Die Gestalten des Buches haben durchaus eine starke Präsenz und eigene Persönlichkeit, wirken aber mitunter etwas überzeichnet, wie ein Klischee - und dies ist durchaus Absicht. Hier kommt die feine Ironie des Autors zum Tragen. Die Hauptgestalt des Buches ist aber gar keine Person - sondern diese zeitlose Liebe zwischen Van und Ada, die zum Ende hin fast zu einer Karrikatur ihrer selbst wird - und eben dadurch so natürlich ist und im Gedächtnis des Lesers haften bleibt. Manchmal klingt sogar ein bisschen John Updike durch - oder ist es umgekehrt...? Keine leichte Kost, nichts zum mal eben lesen - aber es lohnt sich! Eines der Meisterwerke der Literatur unseres Jahrhunderts.


Die Mutter aller Rock-Romane sozusagen... Ein Muß für alle Überlebenden der 60er und 70er... Es geht um die Musik, das Feeling, die Liebe, das Leben, Freundschaft und all den täglichen Wahnsinn jener Jahre...

   
   
   

 


Und hier eine (nicht unbedingt vollständig, und auch nicht nach Wertigkeit sortierte) Liste meiner Lieblingsautoren:

John Updike

Simone de Beauvoir

John Irving

Henry Miller

Philippe Djian

Lawrence Durrell

Paulo Coelho

Charles Dickens

 

 


Powered by
Hier klicken!

© 2003-2011 Josef Frohsz Webmaster
Haftungshinweis: Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschliesslich deren Betreiber verantwortlich
Links you will find on this homepage are proven carefully for illegal content and should be free from that. Please respect that we can´t take any responsibility for the content of internet homepages, whos URL are to be find on our pages.