Restaurants in Paris

 

 


Der Feinschmecker
Der Feinschmecker "Der Feinschmecker" stellt Ihnen monatlich die tollsten Rezepte und Kochtipps vor. Für den Hunger zwischendurch genauso wie für das raffinierte 4-Gänge-Menü. Außerdem in "Der Feinschmecker": Tipps für Gourmetreisen durch In- und Ausland und das Neueste aus der Gastronomie.

Restaurant
Le temps des cerises
rue de la Butte-aux-Cailles 18
75013 Paris

„Le Temps des Cerises“ („Die Zeit der Kirschen“), gelegen im berühmten Viertel Butte aux Cailles, ist eines jener Lokale, in denen sich auch die einfachen Pariser richtig wohl fühlen. Wir waren im August 2006 erstmalig dort, und zwar mit französischen Freunden aus Paris. Es wurde als eine Kooperative gegründet, was bedeutet, dass jeder Mitarbeiter Anteile an dem Unternehmen hat und die Kellner Sie behandeln, als ob Sie persönlich bei Ihnen zu Besuch kämen... Man sollte allerdings französisch können. Es geht etwas rustikal zu, der Ton ist familiär-freundschaftlich, es ist kein typisches Touristenlokal. Die Speisekarte ist französisch. Aber - total entspannt, Kinder mehr als willkommen (wir waren mit zwei Kindern dort). Das Essen - großartig, die Weinkarte sehr gut und preisgünstig kalkuliert. Bezahlen kann man bar oder mit Kreditkarte.
Nehmen Sie am Gare du Nord die Metro 5 Richtung Place d’Italie. Steigen Sie an der Endstation aus. Gehen Sie durch die Rue Bobillot bis zur Kreuzung mit der Rue du Moulin des Près und folgen Sie anschließend noch ca. 100 Meter der Rue de la Butte-aux-Cailles.



Chez Antoine

97, Avenue de Versailles
75016 Paris

Tel. +33 (0)1 45 27 15 74

Tägl. mittags und abends außer Sonntag und Samstagmittag

Kreditkarten: Visa und Mastercard

Öffentliche Verkehrsmittel:
Metro Linie 10, Station Mirabeau
Bus Linie 62 und 72, Haltestelle Mirabeau oder
Linie 22, Haltestelle Wilhelm

Dieses klassische Pariser Bistro haben wir nicht durch Zufall entdeckt - ein Artikel im Frankreich-Magazin "Frankreich erleben" hatte uns auf die Spur gebracht (zum Nachlesen - erschienen in der Ausgabe 1/2006). Im September 2007 war es dann endlich soweit - wir waren wieder mal in Paris, und hatten Zeit. Eigentlich wollten wir am Abend hingehen, aber mussten dann kurzfristig umdisponieren.und sind einfach schon mittags hingegangen. Das Bistro liegt im 16. Arrondissemend, also in einer Gegend, in die sich keine Touristen zufällig verirren. Obwohl sehr nahe zum Eifel-Turm, etwa 20-30 Minuten der Seine entlang.
Antoine ist la Chef - und seine Frau Cornelia die gute Seele des Hauses. Kennengelernt haben die Beiden sich in Hamburg, und irgendwann beschlossen zu heiraten, und in Paris ein Bistro zu eröffnen. Das war jetzt vor 22 Jahren - das Bistro ist immer noch da, und Antoine und Cornelia leben immer noch Ihren Traum.
Das Bistro ist relativ klein, aber sehr gemütlich. Viele Stammgäste, und auch einige deutsche Touristen, wohl durch denselben Artikel auf die Spur gebracht.
Obwohl viel los war (Mittagszeit...) ist Antoine sofort zu uns an den Tisch gekommen und hat uns die Speisekarte gebracht - Karte ist wohl leicht untertrieben, es ist eine Tafel auf der mit Kreide handschriftlich die Tagesgerichte draufstehen. Sobald er merkt, das wir aus Deutschland kommen, ruft er seine Frau, die uns herzlich begrüßt, und uns einige Gerichte auf der Karte übersetzt und erklärt, die wir noch nicht kannten. Ist halt nicht die übliche Touristenfalle, sondern wirklich solide, klassische Bistro-Küche. Wir bestellen jeweils 3 Gänge, mit Wein und einer Karaffe Wasser - und zwar Leitungswasser, nicht das übliche überteuerte Tafelwasser. Der Wein ist exzellent, die Gerichte ebenfalls. Unbedingt die Oeufs cocotte a la creme de champignons als Vorspeise probieren - ein Klassiker von Antoine!Wir waren richtig satt, und es war das günstigste Essen in den paar Tagen in Paris. Etwa 55 EUR für zwei Personen, inklusive Getränke und 3-Gänge-Menü. Egal ob Mittagessen oder Abendessen. Und bei Weitem auch das Beste! Vielen Dank nochmal an Cornelia und Antoine für diese Erfahrung, es war mit Sicherheit nicht das letzte Mal. Wir kommen wieder. Und beim nächsten Mal bringen wir eine Mütze mit... warum? Einfach nachlesen in "Frankreich erleben" - oder schickt uns eine Mail und fragt uns...





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